Neuer Schnitt für alte Linde

300 Jahre alte Linde von Opmünden ist zum Wahrzeichen des Ortes geworden Kirsten Fleckeisen beauftragte Fachfirma mit der Pflege des uralten Baumes

Pflege ist alles, auch für Bäume. Die 300 Jahre alte Linde von Opmünden – längst zum Wahrzeichen des Ortes geworden – wurde jetzt liebevoll gepflegt und gestutzt.

Bis 1998 stand der alte Baum unter Naturdenkmalschutz und die Untere Landschaftsbehörde finanzierte dessen Pflege. Doch nach besagtem Jahr wurde die Finanzierung aufgrund von Sparmaßnahmen aufgegeben. Nun, nach dem Generationswechsel auf dem Hof, muss die Erbin des Grundstücks, auf dem die Linde steht, selbst für die Pflege der Linde sorgen.

So beauftragte Fleckeisen die Firma Traumgärten, sich um die Pflege zu kümmern. Für die Baumpflege wurden totes Holz sowie erkrankte und verletzte Äste entfernt. Hierfür musste das Team von Benjamin Biermeyer, der Meister in Garten- und Landschaftsbau ist, hoch hinaus. In mehreren Schritten befestigte sie das Klettersystem am Baum. „Wir benutzen Seile, denn die Schaden dem Baum nicht“, so Biermeyer. Damit er und sein Geselle Stephan Schild in der Baumkrone klettern dürfen, mussten beide einen einwöchigen Kletterkurs absolvieren. Die Pflegearbeiten verliefen innerhalb der Krone von oben nach unten, sodass der äußere Teil nicht beschädigt wurde. „Auf diese Weise wird der Baum so vital wie möglich erhalten“, berichtete Geselle Knut Herbold, der auf einem 23 Meter hohen Steiger den Kletterern entgegen arbeitete. Biermeyer schätzt, sofern die Linde nicht von einem Pilz befallen werde, werde sie noch für lange Zeit leben.

27.04.2011 Soester Anzeiger, Teil: Bad Sassendorf

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